Anselm Oelze wurde 1986 in Erfurt geboren. Er studierte Philosophie und Politikwissenschaft in Freiburg sowie Philosophical Theology in Oxford. Nach seiner Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin forschte und lehrte er als Philosoph an der Universität Helsinki und der LMU München.

2019 erschien sein Roman Wallace, der für den Debütpreis der lit.COLOGNE nominiert war und ins Italienische übersetzt wurde. Es folgten die literarische Reportage Die Grenzen des Glücks. Eine Reise an den Rand Europas, ausgezeichnet mit dem Meißener Literaturfestpreis 2021, sowie die Romane Pandora (2023) und Die da oben (2025). Für die Arbeit an seinem vierten Roman wurde ihm das Harald-Gerlach-Literaturstipendium 2026 verliehen.

Er lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Leipzig, hat kein Social-Media-Profil, keinen eigenen Podcast und keinen selbstgeschriebenen Wikipedia-Eintrag.

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